Beim Verkaufen eines Hauses oder einer Wohnung in der Schweiz gibt es wichtige Punkte zu beachten! Wertvolle Tipps von Experten, Insiderwissen sowie Dos and Dont’s in unserem Blog.

 

Der Immobilienverkauf ist für viele Menschen ein grösseres Vorhaben. Als einer der wichtigsten Vermögenswerte stehen die eigenen vier Wände egal ob die eigene Wohnung oder das eigene Haus doch eher nur einmal im Leben zum Verkauf. 

 

Das in dieser Situation dann alles richtig gemacht werden will und niemand Fehler machen möchte ist uns allen bewusst. 

 

Dazu haben wir für Sie thematische Ratgeber rund um den Verkauf Ihrer Liegenschaft zusammengestellt.

 

Wann sollte ich meine Immobilie verkaufen?

Die Entscheidung wann man eine Immobilie in der Schweiz verkaufen sollte hängt von verschiedenen Faktoren ab. Diese sind z.B. die aktuellen Marktlage, die persönlichen Lebensumständen sowie die finanziellen Zielen und die eigenen Bedürfnisse.

 

Generell lässt sich sagen, dass ein Verkauf in einer Phase, in der die Nachfrage am höchsten ist und das Angebot begrenzt ist, vorteilhaft sein kann. Dies kann zu einem höheren Verkaufspreis führen und den Verkaufsprozess beschleunigen. Auch eine positive Wirtschaftslage und niedrige Hypothekenzinsen können die Attraktivität einer Immobilie erhöhen.

 

Auf der anderen Seite kann es auch Gründe geben, die einen Verkauf verzögern oder gar nicht empfehlenswert machen, wie z.B. eine ungünstige Marktlage, ein schlechter Zustand der Immobilie oder persönliche Umstände, die einen schnellen Verkauf erschweren. Ist der Zustand schlecht gibt es eventuell die Möglichkeit den Preis trotzdem in die Höhe zu bringen mit einem Neubauprojekt.

 

Es ist ratsam, sich von einem erfahrenen und professionellen Immobilienmakler beraten zu lassen, der die aktuelle Marktlage und die lokalen Gegebenheiten kennt und eine individuelle Einschätzung der Situation geben kann. So können Sie eine fundierte Entscheidung treffen und den bestmöglichen Verkaufszeitpunkt wählen.

 

Immobilie privat oder mit Makler verkaufen?

Ob Sie Ihre Immobilie privat oder mit einem Makler verkaufen sollten hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind einige Vor- und Nachteile, die Sie in Betracht ziehen sollten:

 

Verkauf privat:

Vorteile:

  • Sie behalten die volle Kontrolle über den Verkaufsprozess und können selbst entscheiden wann und wie Sie die Immobilie zeigen möchten.
  • Sie können den Verkaufspreis selbst bestimmen und gehen nicht auf die Empfehlungen eines Maklers ein.

 

Nachteile:

  • Sie müssen sich selbst um die Vermarktung Ihrer Immobilie kümmern was Zeit und Mühe erfordert.
  • Sie haben möglicherweise nicht die notwendigen Fähigkeiten um den Verkaufsprozess effektiv zu managen. Insbesondere wenn es um Preisverhandlungen und die Überprüfung von Verträgen geht.
  • Sie haben möglicherweise ein begrenztes Netzwerk von Käufern auf das Sie zugreifen können.

 

Verkauf mit einem Makler:

 

Vorteile:

  • Ein Makler kann Sie durch den gesamten Verkaufsprozess führen, von der Vorbereitung Ihrer Immobilie bis zum Abschluss des Kaufvertrages und dem Umzugstermin.
  • Ein guter Makler kann den besseren Preis für Ihre Liegenschaft herausholen
  • Sie können die Verkaufskosten zum Teil der Gewinnsteuer abziehen
  • Sie haben mit dem Verkauf überhaupt keine Berührung und können entspannen.
  • Ein guter Makler macht maximum 10 Besichtigungen und kommt nur mit potenziellen Käufern und nicht bloss mit schaulustigen. 

 

Im Jahr 2022 gab es weit über 100’000 Einbrüche und die Einbrecher heutzutage sind Spezialisten. Haben Sie einmal die Pläne von Ihrem Haus oder haben dies sogar besichtigt ist es einfach den Diebstahl durchzuführen.

 

Es gibt viele Gründe einen guten Makler, einen Spezialisten den Verkauf für Sie erledigen zu lassen und nicht einen 0815 Makler anzustellen oder selber etwas versuchen. Auf jeden Fall ist es ratsam eine Meinung von einem Experten einzuholen.

Wie finde ich den richtigen Makler?

Das finden des richtigen Immobilienmaklers kann eine entscheidende Rolle spielen um erfolgreich eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen. Hier sind einige Schritte die Sie unternehmen können um den richtigen Immobilienmakler zu finden:

 

Machen Sie sich mit den Maklern in Ihrer Region vertraut: Eine gute Möglichkeit Makler in Ihrer Region zu finden besteht darin die Angebote von Immobilienportalen zu durchsuchen und sich auf Anzeigen von Maklern zu konzentrieren. Notieren Sie sich die Namen der Makler und informieren Sie sich über deren Website und Social-Media-Profile.

 

Erfahrung und Qualifikation der Agentur sowie des Maklers: Schauen Sie sich die Erfahrung und Qualifikation des Maklers an bevor Sie ihn beauftragen. 

Lesen Sie Kundenbewertungen: Suchen Sie online nach Kundenbewertungen und Feedbacks zum Makler. Wenn es viele negative Bewertungen gibt, sollten Sie sich möglicherweise nach einem anderen Makler umsehen.

Planen Sie ein erstes Treffen: Treffen Sie sich mit dem Makler persönlich um zu sehen ob die Chemie zwischen Ihnen stimmt und ob Sie sich eine Zusammenarbeit vorstellen können. Eine professionelle Agentur lehnt z.B.  auch Mandate ab die nicht zu der Agentur passt. Gemeinsam sind wir stark.

 

Was ist Ihre Immobilie wert?

 

Um den Wert Ihrer Immobilie zu bestimmen, gibt es verschiedene Faktoren, die berücksichtigt werden müssen. Hier sind einige Möglichkeiten, um den Wert Ihrer Immobilie zu schätzen:

 

  1. Beauftragen Sie einen Immobilienmakler: Ein Immobilienmakler kann Ihnen eine professionelle Schätzung des Marktwerts Ihrer Immobilie geben, indem er ähnliche Immobilien in der Umgebung vergleicht.
  2. Online-Bewertungstools: Es gibt viele Online-Tools, mit denen Sie den ungefähren Wert Ihrer Immobilie schätzen können. ACHTUNG: Viele sammeln nur Ihre Kontaktdaten und verkaufen diese dann mehrmals und sie erhalten lästige Anrufe. Ausserdem können Sie mit der Onlinebewertung nicht wirklich etwas anfangen, da der Wert so volatil, respektive eine so grosse Spannweite hat das Sie keinen brauchbaren Anhaltspunkt haben.
  3. Gutachten: Ein Gutachten ist eine detaillierte Bewertung Ihrer Immobilie, die von einem lizenzierten Gutachter durchgeführt wird. Es ist die genaueste Methode, um den Wert Ihrer Immobilie zu bestimmen, kann jedoch teuer sein. In der Regel um die CHF 1’500.00
  4. Vergleich mit ähnlichen Immobilien: Sie können den Wert Ihrer Immobilie schätzen, indem Sie ähnliche Immobilien in Ihrer Umgebung untersuchen und deren Verkaufspreise vergleichen.
  5. Berücksichtigung von Renovierungen und Reparaturen: Wenn Sie Renovierungen oder Reparaturen an Ihrer Immobilie durchgeführt haben, können Sie den Wert Ihrer Immobilie möglicherweise erhöhen.

 

Es ist wichtig zu beachten, dass der Wert Ihrer Immobilie je nach Marktbedingungen, Lage, Größe und Zustand der Immobilie variieren kann. Es ist daher ratsam, mehrere Methoden zur Schätzung des Werts Ihrer Immobilie zu verwenden, um ein genaueres Bild zu erhalten.

 

Wir bei IMMOZENITH offerieren Ihnen eine sogenannte Onlinebewertung und garantieren Ihnen das Ihre Daten bei uns in sicheren Händen ist und bleiben wird.

 

Zum Wert-Rechner

 

Sollten Sie die Absicht haben in den nächsten fünf Jahren zu verkaufen, so bieten wir Ihnen gerne eine Schätzung von unseren Experten vor Ort an.

 

So erzielen Sie beim Immobilienverkauf einen guten Preis

 

Was ein guter Preis für Ihre Liegenschaft ist, entscheidet bei IMMOZENITH der Kunde.

Unsere Experten haben in den letzten Jahren viele Liegenschaften verkauft und öfters haben wir von Eigentümern gehört, dass es ihnen viel wichtig ist einen guten Käufer für die Liegenschaft zu finden anstatt der der am meisten bezahlt. Also ist der Begriff einen guten Preis nicht genau definiert. 

 

Es gibt mehrere Dinge, die Sie tun können, um beim Verkauf Ihrer Immobilie einen guten Preis zu erzielen:

 

  1. Verbessern Sie das Erscheinungsbild Ihrer Immobilie: Stellen Sie sicher, dass Ihre Immobilie gepflegt und sauber aussieht. Wenn es notwendig ist, können Sie auch einige Renovierungen oder Reparaturen durchführen, um den Wert Ihrer Immobilie zu steigern. Unsere Empfehlung ist jedoch nicht mehr zu viel Geld in die Hand zu nehmen und die Liegenschaft zu fest zu verändern, da der Käufer dann nach seinem eigenen Gusto Anpassungen vornehmen kann.
  2. Setzen Sie den Preis richtig: Wenn Sie den Preis zu hoch ansetzen, könnte das Interesse an Ihrer Immobilie abnehmen. Eine realistische Preisvorstellung kann hingegen dazu führen, dass mehr Interessenten kommen und Sie einen besseren Preis erzielen können.
  3. Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt: Verkaufen Sie Ihre Immobilie, wenn der Markt stark ist und die Nachfrage nach Immobilien hoch ist. So können Sie höhere Preise erzielen.
  4. Vermarkten Sie Ihre Immobilie richtig: Eine gute Vermarktung Ihrer Immobilie ist wichtig, um ein größeres Publikum zu erreichen und mehr potenzielle Käufer zu gewinnen.
  5. Vollständige Unterlagen sind das A und O und denken Sie daran die meisten Käufer bezahlen nicht Cash sonden fragen bei einer Bank für eine Hypothek an und jede Bank wird sie mögen, wenn Sie vollständige Unterlagen haben und kein amateurhaftes Exposé vorweisen.

 

Diese Unterlagen brauchen Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie

 

Beim Verkauf einer Immobilie gibt es verschiedene Unterlagen, die erforderlich sind, um den Verkaufsprozess abzuschließen und den Käufer über den Zustand der Immobilie zu informieren. Die folgenden Unterlagen sind typischerweise erforderlich:

 

  1. Grundbuchauszug: Der Grundbuchauszug ist ein Dokument das die Eigentumsverhältnisse u.v.m. an der Immobilie dokumentiert.
  2. Situationsplan: Der Situationsplan zeigt die genaue Lage des Grundstücks und seine Grenzen.
  3. Energieausweis: Der Energieausweis gibt Auskunft über den Energieverbrauch der Immobilie.
  4. Baupläne: Die Baupläne zeigen die Konstruktion und Aufteilung der Immobilie.
  5. Wohnflächenberechnung: Eine Wohnflächenberechnung gibt Auskunft über die tatsächliche Größe der Wohnfläche.
  6. Protokolle der Eigentümerversammlungen: Wenn es sich bei der Immobilie um eine Wohnung in einer Eigentümergemeinschaft handelt.
  7. Renovationen: Eine Auflistung aller getätigten Renovationen am besten mit Jahr und Summe.

 

Hier gelangen Sie zu einem PDF unserer Agentur mit allen wichtigen Unterlagen, damit es für Sie am einfachsten ist. 

 

Checkliste herunterladen

 

Fallen nach dem erfolgreichen Immobilienverkauf Steuern an?

Ja, in den meisten Ländern müssen Verkäufer von Immobilien nach einem erfolgreichen Verkauf Steuern zahlen. Die Höhe der Steuern und die Art der Steuern hängen jedoch von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich des Landes, in dem die Immobilie verkauft wird, des Gewinns aus dem Verkauf und der Steuerresidenz des Verkäufers.

 

In den meisten Ländern wird der Gewinn aus dem Verkauf einer Immobilie als Kapitalgewinn besteuert. Die Höhe der Kapitalertragssteuer hängt von der Dauer des Besitzes der Immobilie ab und kann je nach Land und Rechtsprechung unterschiedlich sein. Es ist wichtig, dass Verkäufer sich über die geltenden Steuergesetze informieren und möglicherweise einen Steuerberater konsultieren, um sicherzustellen, dass sie alle Steuern ordnungsgemäß bezahlen und keine rechtlichen Probleme haben.

 

Beim Thema Steuern beim Immobilienverkauf in der Schweiz ist zunächst einmal wichtig, dass diese stets am Ort der Immobilie erhoben werden. Sie müssen die Steuergelder also an den Kanton abführen, in dem sich die Immobilie befindet.

 

Wenn Sie beim Verkauf einen Gewinn erzielen, indem der Verkaufspreis höher als der ursprüngliche Kaufpreis ist, fällt auf den Gewinn die sogenannte Grundstückgewinnsteuer an. Deren Höhe hängt vom Kanton ab. Die Steuer wird vom zuständigen Steueramt berechnet und erhoben. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, gibt es im Kanton Bern z.B. ein Online-Berechnungstool. Am Ende des Tages wird jedoch der Kanton respektive die Steuerverwaltung des Kantons Bern entscheiden.

 

Sind sie noch in der Kirche, so fallen zusätzliche Steuern an. Sie sehen, eine Antwort für alle oder eine richtige Antwort gibt es hier nicht. Unsere Empfehlung ist daher wenn Sie Steuern optimieren möchten ein Steuerexperte zu kontaktieren denn auch der Notar sowie der Immobilientreuhänder kann nur nach bestem Wissen und Gewissen beraten.

 

Welche Gebühren fallen beim Verkauf sonst noch an?

Beim Verkauf eines Hauses in der Schweiz können verschiedene Gebühren anfallen, die von Kanton zu Kanton und von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich sein können. Hier sind einige der möglichen Gebühren:

 

  1. Grundbuchgebühren: Beim Verkauf eines Hauses muss das Grundbuch aktualisiert werden. Die Gebühren dafür richten sich nach dem Wert des Hauses und sind kantonal unterschiedlich.
  2. Notargebühren: In einigen Kantonen ist es erforderlich, dass ein Notar den Verkauf beglaubigt. Die Notargebühren hängen ebenfalls vom Wert des Hauses ab.
  3. Maklerprovision: Wenn ein Makler den Verkauf vermittelt hat, fällt eine Maklerprovision an. Die Höhe der Provision variiert und ist verhandelbar.
  4. Einkommenssteuer: Wenn das Haus mit Gewinn verkauft wird, fällt Einkommenssteuer auf den Gewinn an. Die Höhe der Steuer hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Verkaufspreis, dem Kaufpreis und der Haltedauer.
  5. Handänderungssteuer: In einigen Kantonen wird eine Handänderungssteuer fällig. Diese Steuer richtet sich nach dem Verkaufspreis des Hauses und kann zwischen 1% und 3% betragen.

 

Es empfiehlt sich, im Vorfeld des Hausverkaufs mit einem Fachmann wie einem Notar oder einem Steuerberater zu sprechen, um sich über die genauen Gebühren zu informieren.

 

Eine Immobilie Privat verkaufen

Es gibt viele Gründe seine Liegenschaft zu verkaufen wie zum Beispiel Familienzuwachs Scheidung, neues Jobangebot, Pension und so weiter. 

 

Verkaufe ich meine Liegenschaft nun auf eigene Faust oder wäre es doch ratsam auf die Expertise eines Immobilienexperten zu setzen? Zu welchem Preis sollte ich die Liegenschaft verkaufen? Wie gelange ich möglichst rasch zum passenden Käufer? Was wenn der Käufer nicht bezahlt. Zahle ich auf einmal Schadenersatz wegen versteckten Mängeln. Wir wissen, dass diese Fragen vielen von Ihnen Kopfschmerzen bereiten. Daher legen wir Ihnen ans Herz, sich kurz eine Verschnaufpause zu gönnen. Geniessen Sie für einige Minuten die eigenen vier Wänden und lassen Sie unsere Experten die Hausaufgaben für Sie erledigen. Ein weiterer Benefit, Sie können einen Teil der anfallenden Kosten sogar den Steuern abziehen. Auch hier gelten Kantonale Regelungen.

 

Wenn Sie jedoch eine Immobilie privat verkaufen möchten, gibt es einige Schritte, die Sie befolgen sollten:

  1. Bestimmen Sie den Wert Ihrer Immobilie: Bevor Sie Ihre Immobilie zum Verkauf anbieten. ist es wichtig, ihren Marktwert zu ermitteln. Sie können dies durch eine professionelle Bewertung oder durch Recherche vergleichbarer Immobilien in Ihrer Gegend tun.
  2. Erstellen Sie eine ansprechende Anzeige: Ihre Anzeige sollte alle wichtigen Informationen über Ihre Immobilie enthalten, wie z.B. die Größe, Anzahl der Zimmer, Lage, Annehmlichkeiten und Fotos.
  3. Veröffentlichen Sie Ihre Anzeige: Es gibt viele Möglichkeiten, Ihre Anzeige zu veröffentlichen, wie z.B. in Zeitungen, Online-Marktplätzen oder durch Schilder am Grundstück.
  4. Planen Sie Besichtigungen: Wenn Interessenten auf Ihre Anzeige reagieren, sollten Sie Besichtigungen planen und durchführen, um potenzielle Käufer persönlich kennenzulernen und ihre Fragen zu beantworten.
  5. Verhandeln Sie den Preis und schließen Sie den Verkauf ab: Sobald Sie einen Käufer gefunden haben, müssen Sie den Preis verhandeln und einen Kaufvertrag abschließen.
  6. Übergabe der Immobilie: Wenn alles geklärt ist, können Sie die Immobilie an den Käufer übergeben und den Verkauf abschließen.

 

7 Schritte von Dokumenten zusammenstellen bis Notartermin

Schritt 1 – Vorbereitung und Ziel definieren. 

Setzen Sie sich vor dem Hausverkauf Ziele aus denen sich nachfolgend die Verkaufsstrategie ableiten wird. Formulieren Sie insbesondere in welchem Zeitraum Sie verkauft haben möchten und wie hoch der Erlös sein soll. Machen Sie sich auch Gedanken darüber wie schnell Sie die Immobilie Ihrer Ansicht nach verkaufen würden und ob Sie die Zeit und Motivation haben den kompletten Prozess zu durchlaufen wenn dieser auch mehrere Monate in Anspruch nimmt. In der Regel dauert ein Verkauf in der Schweiz im Durchschnitt sechs Monate.

 

Schritt 2 – Realistischen Wert ermitteln

Was Ihr Haus wert ist, ergibt sich generell über Faktoren wie: 

 

Baujahr und daraus resultierend das Alter des Gebäudes

  • Gebäudeart 
  • Vorgenommene Renovierungen 
  • Vorgenommene Modernisierungen
  • Baulicher & optischer Gebäudezustand (außen / innen)
  • Wohnfläche und Grundstücksgröße
  • Energieverbrauch / Wärmedämmung
  • Ausstattung
  • Wie bekannt: Die Lage, die Lage und nochmals die Lage.

 

In 26 % der Fälle wird laut einer marktweiten Studie ein höherer Verkaufspreis erzielt als von der Verkäuferin oder dem Verkäufer erwartet. Auch das spricht dafür, dass sich das Engagement eines Maklerunternehmens auszahlt.

 

Schritt 3 – Angebotspreis & Verkaufsstrategie sowie Verhandlungsspielraum definieren

Viele Interessenten werden schon früh fragen, ob man am Preis noch etwas machen kann. Kennen Sie Ihren Verhandlungsspielraum und Ihre Schmerzgrenze.

Sein Sie bei Verhandlungen stets souverän und vorbereitet.

 

Schritt 4 – Erforderliche Dokumente beschaffen

Beschaffen Sie von Anfang an alle erforderlichen Dokumente um nicht später einigen Dokumenten nach Besichtigungen nach zu rennen.

 

Schritt 5 – Vermarktung & Besichtigungen

Professionelle Fotos machen sowie Aussagekräftige Texte schreiben und anschliessend ein sogenanntes Exposé herstellen, um potentiellen Käufern zu versenden und Besichtigungstermine vereinbaren.

 

Schritt 6 – Kaufvertrag

Eine Anzahlung vor dem Kaufvertrag ist sehr empfehlenswert. Wird der Käufer zurückziehen so ist es rechtlich nicht erlaubt diese Anzahlung zu behalten. Ob dies die komplette Azahlung betrifft oder lediglich einen Teil der Anzahlung betrifft,  werden wir Ihnen in einem anderen Beitrag mit auf den Wege geben. 

 

Schritt 7 – Notar

Herzliche Gratulation.  Sie haben es geschafft und sind beim Notar und können ihr Haus nun verkaufen.

 

Eine Immobilie richtig inserieren

Auf Anibis.ch ist die Anzeige kostenlos und darum inseriere ich auf diese Plattform. Denken Sie wirklich der Käufer Ihrer Liegenschaft sucht selbst im Internet und wenn dann auf Anibis? Je nach Liegenschaft mag dies korrekt sein. Viele haben einen Makler beauftragt und haben keine Zeit selber eine Liegenschaft zu suchen. Je nach Region sind dann IMMOSCOUT oder NEWHOME die richtige Wahl.

Wir weisen also darauf hin, dass es für Sie wichtig ist die potenziellen Käuferschaft zu kennen. Finden wir die Käufer auf dem Golfplatz, am Schulfest oder eventuel auf einem Firmenevent? Es gibt bekanntlich viele Wege nach Rom. Oft ist die richtige Käuferschaft nicht einmal im Internet, sondern bereits die Nachbarschaft oder Moment… auf meiner Arbeitselle hat mir doch mein Kamerad mitgeteilt, dass sein bester Freund mit seiner Familie ein Einfamilienhaus sucht. Halten Sie Ausschau und streuen Sie Ihre Botschaft. 

 

Unser wichtigster Tipp: Lassen Sie ein Experte den Verkauf für Sie machen mit Betonung auf einen Experten und nicht mehrere Experten. Zu viele Köche verderben den Brei.

 

Verkaufen Sie selbst, so machen Sie sich wie oben beschrieben vor dem Inserieren einige Gedanken und fangen Sie nicht mit einem Kaufpreis von zwei Millionen an und senken dann den Preis jede Woche Tausende von Franken runter. Es sei denn, Sie wollen Ihr Objekt ruinieren. 

 

Die Aussage «Ich versuche zuerst einmal selbst und wenn es dann doch nicht geht, hohlen wir einen Makler» haben wir schon oft gehört. Als Experte gratulieren wir Ihnen. Zuerst machen Sie Ihre Liegenschaft selbst auf dem Markt schachmatt.

Holen Sie sich von Anfang an einen richtigen Experten um das Beste aus Ihrer Liegenschaft zu holen. Für einen Profi ist es wie Zähneputzen was von klein an erlernt wird, denn schliesslich fliegt der Pilot das Flugzeug und nicht die Flugbegleiterin.

 

Welche Werbewege sollte man nutzen, um den richtigen Käufer zu finden?

Wie bereits geschildert bei Immobilie richtig inserieren ist es wichtig zu wissen, wo sich die potentielle Käufer schafft befindet dies kann heute irgendeine Social Media Plattform sein, dass mittlerweile undenkbare Internet sowie das eigene Netzwerk oder das Netzwerk eines bekannten. Das Wichtigste ist egal welchen Weg bewegt sie gehen die Unterlagen sollten einen professionellen Eindruck machen.

 

Was sollte im Kaufvertrag stehen und was nicht?

Hier kommt es drauf an was es für eine Immobilientransaktionen ist. Da es bei den meisten um einen Privat Kauf- und Verkauf handelt, gibt es in der Schweiz einige Punkte zu beachten. Beim Kaufvertrag für ein Haus oder eine Wohnung geht es um viel Geld. Umso besser darüber Bescheid zu wissen und mögliche Probleme von vornherein auszuschalten. Ihr Partner dabei ist der Notar und Ihr Immobilienexperte.

 

Je nach Kanton auch eine andere Urkundsperson –, der den Kaufvertrag beurkundet und den Kauf im Grundbuch einträgt. Ohne diese Formalitäten werden Sie nicht Eigentümer Ihres neuen Heims. Denn in der Schweiz können Sie ihren Notar selbst auswählen und in Zürich als Beispiel ist es festgelegt. Oft werden die Kosten der Verschreibung je zur Hälfte übernommen oder ganz von der Käuferschaft. Dies ist eine Sache ihres Verkaufstalentes.

 

Kaufpreis, Übergangsdatum der Immobilien sowie die Unterschrift beiden Parteien sowie die Unterschrift des Notars und fertig. Nicht ganz.

 

Der Kaufvertrag regelt Punkt für Punkt.

Zu welchem Preis, und welchen Bedingungen und auf welchen Termin hin das Objekt die Hand wechselt. Aufgesetzt wird der Kaufvertrag in der Regel nicht von den Parteien selbst, sondern von einem Notar. Dieser schreibt zuerst einen Entwurf und legt ihn dann beiden Seiten zur Überprüfung und Ergänzung vor. Der Kaufvertrag sollte folgende Punkte enthalten:

 

  • Namen und Adressen der beiden Parteien
  • Beschreibung der Liegenschaft: Adresse, Katasternummer, Gebäudeversicherungsnummer (sofern vorhanden), Grundstücksfläche
  • Kaufpreis
  • Bezahlung von Gebühren und Steuern – insbesondere die Bezahlung der Grundstückgewinnsteuer muss klar geregelt sein
  • Bei neuen Objekten: Baubeschrieb; bei älteren Objekten: Zustand der Liegenschaft bei Übergabe
  • Zahlungsbedingungen, Zahlungsmodalitäten
  • Termin für die Übertragung
  • Regelung zur Weiterführung bestehender Versicherungen – zum Beispiel Gebäudeversicherung
  • Dienstbarkeiten – müssen unbedingt mit den Angaben im Grundbuch übereinstimmen
  • Dokumente, die als Bestandteil des Vertrags gelten – zum Beispiel ein Baubeschrieb
  • Regelung für den Fall, dass eine der beiden Parteien den Vertrag nicht einhält

 

In unserem nächsten Blog werden wir noch tiefer in die Thematik des Kaufvertrages gehen.

 

Wie sollten Besichtigungen und Verkaufsverhandlungen organisiert werden?

Bei der Organisation von Hausbesichtigungen und Verkaufsverhandlungen gibt es einige wichtige Schritte zu beachten, um sicherzustellen, dass der Prozess reibungslos verläuft und alle Beteiligten zufrieden sind. Hier sind einige Tipps:

 

Hausbesichtigungen:

  • Termin vereinbaren: Vereinbaren Sie einen Termin mit potenziellen Käufern oder deren Maklern, um das Haus zu besichtigen.
  • Vorkehrungen treffen: Stellen Sie sicher, dass das Haus sauber und aufgeräumt ist, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen.
  • Informationen bereitstellen: Legen Sie wichtige Informationen wie Grundriss, Energieausweis und Angaben zu Renovierungen und Reparaturen bereit.
  • Führung durch das Haus: Führen Sie die Interessenten durch das Haus und beantworten Sie ihre Fragen.

Verkaufsverhandlungen: 

  • Preis festlegen: Legen Sie einen realistischen Preis fest, der den Marktwert des Hauses widerspiegelt.
  • Verhandlungsfähigkeit: Seien Sie offen für Verhandlungen und versuchen Sie, eine Win-Win-Situation zu schaffen.

 

Ein klarer Vorteil und unsere Empfehlung ist das ein Experte die Besichtigung sowie die Verkaufsverhandlungen durchführt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass insbesondere ältere Menschen mit ihr Liegenschaft sehr emotional verbunden sind und da viele Immobilien Käufer auch für Verhandlungen geschult sind, sollten hier unbedingt Fehler vermieden werden. 

 

Gekonnt Emotionen ins Spiel bringen und auf Details achten ist hier wichtig. 

 

Negativität nicht zu persönlich nehmen und Mängel unbedingt nicht verschweigen, um später hohe Anwaltskosten zu vermeiden. Negative Punkte sind nicht zwingend eine Kaufabsage. Wir bei IMMOZENITH leben das Motto wir sehen uns immer zweimal im Leben und bei jedem Deal gibt es nur Gewinner. Es gibt immer Schattenseiten im Leben und so ist es auch im Immobiliengeschäft. Nobody is perfect und selbst der Beste Architekt der Welt kann es nicht jedem recht machen.

 

Wir als professionelle Agentur zeigen nicht nur die Liegenschaft, sondern haben auch die Antwort auf anfallende Fragen der potenziellen Käuferschaft und schauen auf viel mehr Details für und bei einer Besichtigung.

 

Erfolgreiche Immobilienübergabe

Nach dem Notartermin ist doch alles erledigt und überhaupt steht ja alles im Kaufvertrag schwarz auf weiss, oder? Oft ist die Immobilienübergabe zu einem späteren Zeitpunkt als der Kaufvertrag unterzeichnet wird. Damit eine Immobilie erfolgreich und unkompliziert übergeben wird gibt es einige Punkte zu beachten.

 

Wie wird das Objekt übergeben? Geräumt und besenrein ist in den meisten Kaufverträgen Standard. Am besten vereinbart man schon vor der Verurkundung welche Gegenstände, welches Mobiliar in der Immobilie bleibt um anschliessend keine Missverständnisse zu haben und böse Überraschungen zu vermeiden.

 

Wir empfehlen und bei uns in der Agentur immer Pflicht ist ein sogenanntes Übergabeprotokoll, wo alles festgehalten wird. Schlüssel sowie die Markzählige Ablesung und allenfalls Mängel sind einige Punkte davon. Bei Eine Öl Heizung wird das zusätzlich noch bezahlt und je nach Land gehört die Küche nicht dem neuen Eigentümer deswegen ist es sehr empfehlenswert sich unbedingt zu informieren über die Rechtslage.

Besten Dank fürs Lesen und bis bald.